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Wilhelmshaven ist die Insolvenzhochburg in Deutschland

Die Zahl der Privatinsolvenzen sinkt in Deutschland seit Jahren konstant – die Unterschiede aber werden größer. Was läuft in manchen Regionen schief?

Grundsätzlich ist es natürlich eine sehr positive Entwicklung, dass in Deutschland immer weniger Menschen eine Privatinsolvenz anmelden müssen. Doch die Entwicklung scheint nicht überall gleichermaßen stark zu sein, denn bei einem Blick auf die Statistik fällt auf, dass die Schere weiter auseinandergeht. Das zeigt sich schon bei einem Blick auf die Bundesländer, bei denen in einigen (z.B. Bayern und Baden-Württemberg) nur die Hälfte der Menschen in die Privatinsolvenz abrutscht, wenn man die Zahlen mit denen in z.B. Bremen vergleicht. Doch wenn man noch weiter ins Detail geht, werden die Unterschiede noch deutlicher. So scheint es Gegenden zu geben, wo extrem viele Menschen auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa angewiesen sind und wieder andere, wo eigentlich alle Verbraucher sich keinerlei Sorgen um ihre Finanzen machen müssen.

Wilhelmshaven ist der traurige Spitzenreiter

Eine Stadt fällt in der Statistik besonders auf: Wilhelmshaven in Niedersachsen. Das nördliche Bundesland ist zwar auch relativ weit vorne bei der Zahl der Privatinsolvenzen, liegt aber doch eher im „unteren Mittelfeld“. Wilhelmshaven dagegen ist Tabellenführer in einer recht traurigen Statistik, denn in der niedersächsischen Metropole mussten im ersten Halbjahr 2018 laut der Erhebung von Crifbürgel insgesamt 157 von 100.000 Verbrauchern eine Privatinsolvenz anmelden – mehr als doppelt so viele wie im Schnitt in Niedersachsen. Sogar im Vergleich zum Spitzenreiter unter den Bundesländern, Bremen, mussten in Wilhelmshaven doppelt so viele Menschen ein Privatinsolvenzverfahren anmelden. Die Zahlen sehen nicht nur auf den ersten Blick schlimm aus.

13 Mal so viele Insolvenzen wie in Rhön-Grabenfeld

Besonders erschreckend wird ein Blick auf die reinen Zahlen, wenn man Wilhelmshaven mit der Gemeinde am unteren Ende der Statistik vergleicht. Im bayerischen Rhön-Grabenfeld mussten gerade einmal 12 von 100.000 Einwohner eine Privatinsolvenz anmelden, in Wilhelmshaven waren es mehr als 13 Mal so viele Verbraucher. Auch andere Gemeinden können sich über einen ähnlich niedrigen Schnitt freuen wie Rhön-Grabenfeld. Wie gering das Risiko einer Privatinsolvenz in diesen Gemeinden ist, zeigt ein Blick auf die Prozentwerte. Auf das Jahr gerechnet müssen gerade einmal 0,024 Prozent der Verbraucher eine Privatinsolvenz anmelden. In Wilhelmshaven macht ein Blick auf die Prozentwerte auch mehr Hoffnung, denn immerhin sind auch hier „nur“ 0,157 Prozent der Menschen von einer Privatinsolvenz betroffen. Doch allzu positiv sollte man diese Zahl nicht sehen, denn im Vergleich steht Wilhelmshaven äußerst schlecht da.

Gründe für starke Ausreißer lassen sich schwer ermitteln

Bei der Statistik der Auskunftei Crifbürgel fallen einige Ausreißer auf, eine leichte Erklärung für die Abweichungen gibt es allerdings nicht. Wirtschaftliche Unterschiede, die Arbeitslosenquote und weitere Faktoren wie die Überschuldung lassen zwar einen Rückschluss zu, geben aber keine vollständige Erklärung. Immerhin können Verbraucher in allen Teilen von Deutschland auf die Unterstützung von einem Produkt wie dem Online Konto ohne Schufa setzen und sich somit auch bei einer Verschuldung aus ihrer schwierigen Situation befreien. Das gilt in einer stark betroffenen Stadt wie Wilhelmshaven ganz genauso wie auch in der verwöhnten Gemeinde Rhön-Grabenfeld – geholfen wird in Deutschland nämlich jedem gleichermaßen.


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