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Wird die Insolvenzwelle kleiner als erwartet?

Die Aussetzung der Insolvenzpflicht ist Ende Januar endgültig zu Ende gegangen, womit viele mit einer Insolvenzwelle rechnen – doch es gibt auch Hoffnung.

Das Coronavirus hält die Welt weiterhin in Atem und sorgt dafür, dass immer mehr Verbraucher sich Sorgen um ihre Zukunft machen. Gerade Unternehmer sowie viele Geschäftsführer wissen nicht, wie ihre Firmen durch die nächsten Monate kommen sollen. Dadurch, dass die Sonderregelungen zur Aussetzung der Insolvenzpflicht nun endgültig geendet sind, dürfte es auch wieder deutlich mehr Insolvenz geben. Manch ein Ökonom hat allerdings Hoffnung, dass die ganz große Insolvenzwelle ausbleiben könnte.

Neues Gesetz macht Hoffnung

Ein Grund dafür, dass manch einer die Insolvenzwelle für schwächer hält, als lange erwartet, ist das „Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen“. Die seit Anfang des Jahres gültige Gesetzeslage erlaubt es Unternehmen, einfacher eine Sanierung in Eigenregie anzustreben und eine Insolvenz zu verhindern. Dazu ist mit der neuen Gesetzeslage nicht mehr zwingend eine Zustimmung von allen Gläubigern möglich, was das Insolvenzverfahren in einigen Fällen verhindern könnte. Wie nachhaltig die Wirkung allerdings am Ende wirklich ist, lässt sich an der aktuellen Stelle noch nicht absehen, denn ob jedes Unternehmen es wirklich schafft, sich zu sanieren, steht auf einem anderen Blatt.

Wirtschaftlicher Einbruch kleiner als erwartet

Dazu kommt, dass der wirtschaftliche Einbruch im Jahr 2020 am Ende geringer war als erwartet. Die deutsche Wirtschaft ist um „nur“ fünf Prozent eingebrochen, weswegen gerade Unternehmen in der verarbeiteten und exportstarken Industrie wohl solide durch die Krise kommen werden. In anderen Branchen rechnen Experten eher mit einer Insolvenzwelle, etwa in der Gastronomie oder im Einzelhandel. Sorge bereitet Experten hier, dass viele Insolvenzen in diesem Bereich auch zur Folge haben könnte, dass immer mehr Verbraucher in die Privatinsolvenz müssen. Klar scheint schon jetzt, dass das Interesse an einer Beratung bei einer Schuldnerberatung sowie Produkten wie dem Onlinekonto ohne Schufa in den nächsten Monaten noch einmal stark zunehmend wird.

Anstieg der Insolvenzen gilt als hausgemacht

Kaum ein Experte stellt infrage, dass man sich in den nächsten Monaten auf einen Anstieg der Insolvenzzahlen einstellen muss. Unklar ist dagegen, wie stark dieser ausfallen wird. Die meisten Schätzungen rechnen mit einem Anstieg von 30 bis 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – das klingt nach viel, ist allerdings mit Blick auf die niedrigen Zahlen im Jahr 2020 nicht allzu problematisch. Gerade im Verhältnis zu den Zahlen nach der Finanzkrise wäre der Anstieg auf jeden Fall zu verkraften. Am Ende könnte es also doch ein Happy End geben, wobei das nicht über das schwierige Einzelschicksal von vielen Verbrauchern und Unternehmern hinwegtäuschen kann. 


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