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07.06.2019

Würden auch Sie Ihre Daten verkaufen?

Die eigenen Daten verkaufen? Das kann sich bislang wohl kaum einer vorstellen – doch ein neues Start-Up will genau das möglich machen.

Wer auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzt, der möchte meist allen voran eines nicht: Noch mehr Daten preisgeben. Gleichzeitig sind sich auch viele Verbraucher nicht darüber bewusst, dass sie seit dem Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, die Möglichkeit haben, Daten regelmäßig anzufragen und löschen zu lassen. Davon Gebrauch machen hierzulande bislang nur wenige Verbraucher, auch weil der Prozess aufwendig und bei jedem Unternehmen unterschiedlich ist. Ein Münchner Start-Up möchte dabei helfen, dies zukünftig einfacher zu machen und gleichzeitig dabei helfen, Daten zu „monetarisieren“.

Daten bei 120 Unternehmen anfragen und löschen lassen

Das junge Unternehmen it’s my data aus München will es Nutzern ermöglichen, in Zukunft die Hoheit über ihre Daten zu erlangen. Möglich ist das durch die Datenschutzgrundverordnung und bald die noch einmal verschärften Regeln in Hinblick auf die Zahlungsdienste-Richtlinie PSD II, die in einigen Wochen in Kraft tritt. Doch wie genau funktioniert das mit der Datenhoheit? Nun, it’s my data ermöglicht es, einen Account zu erstellen, auf den das Unternehmen selbst keinen Einblick nimmt – damit wird der Datenschutz schon einmal sichergestellt. Doch mit diesem Account bei it’s my data ist noch etwas anderes möglich: Nutzer können Daten von insgesamt 120 Unternehmen anfordern oder sogar einen Antrag zur Löschung der Daten stellen.

Technikkonzerne wie Facebook und Datensammler wie die Schufa

Besonders interessant ist das Angebot sicherlich, weil it’s my data die größten Datensammler listet und es somit möglich macht, einfach und ohne Aufwand an die gespeicherten Daten bei verschiedensten Unternehmen zu kommen. Den jeweiligen Antrag stellt das Start-Up im Auftrag des jeweiligen Kunden, die Daten gehen dann aber direkt an diesen. Auch bei einer Löschung der Daten läuft es genauso, wenngleich diese nicht bei allen Unternehmen möglich ist – so ist etwa die Schufa nicht verpflichtet, die Datensätze über Verbraucher zu löschen. Dennoch ermöglicht it’s my data, dass Verbraucher eine bessere Kontrolle über ihre Daten zu erlangen, ohne gleichzeitig mehr preiszugeben – zumindest wenn das nicht gewollt ist.

Daten können bei it’s my data auch verkauft werden

Besonders ist am Ansatz des Münchener Start-Ups nämlich, dass nicht nur die Einsicht und Löschung von Daten vereinfacht wird, sondern dass Verbraucher auch selbstbestimmt ihre Daten verkaufen können. Auch wenn das wohl für kaum einen Nutzer von einem Produkt wie dem Online-Konto ohne Schufa in Frage kommt, muss man doch sagen, dass es sich um einen interessanten Ansatz handelt – zumindest solange die Verbraucher die Hoheit über ihre Daten behalten.


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