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Zahl der Privatinsolvenzen steigt um mindestens 10 Prozent

Das Coronavirus wird zu enormen wirtschaftlichen Verwerfungen führen und damit auch zu mehr Insolvenzen – Crifbürgel nennt nun erste Zahlen.

Wenn Menschen mit weniger Geld zurechtkommen müssen, sich gleichzeitig aber nichts an den tagtäglichen Ausgaben ändert, dann handelt es sich zumeist um eine toxische Entwicklung. Finanzielle Probleme und schlussendlich auch relevante Schulden sind damit leider öfter verbunden, als man hoffen mag. Entsprechend gehen Experten schon länger davon aus, dass trotz Angeboten wie einem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung in Folge des Coronavirus die Zahl der Insolvenzen in Deutschland stark steigen wird. Mittlerweile gibt es eine erste Schätzung, wie schlimm der Anstieg ausfallen könnte.

15 Prozent mehr Insolvenzen bei Firmen

Die Experten von Crifbürgel haben sich die Situation von Firmen und Privathaushalten in Deutschland angesehen – beide Aspekte hängen auch eng miteinander zusammen. Wenn eine Firma in die Pleite rutscht, betrifft das auch die Mitarbeiter und kann damit einen schlimmen Dominoeffekt auslösen. Entsprechend bedenklich ist die Schätzung von Crifbürgel: „Wir erwarten im Jahr 2020 Stand jetzt bis zu 15 Prozent mehr Firmeninsolvenzen in Deutschland.“ Dass auch die Bonitätshilfen der Bundesregierung nicht aushelfen werden, um das zu verhindern, begründet Crifbürgel ebenfalls:

„Bei den Hilfen handelt es sich um Darlehen, also um Schulden, diese müssen irgendwann zurückgezahlt werden. Dabei stellt sich die Frage, wie Firmen, die bis vor der Corona-Krise eher einen kleinen Gewinn erwirtschaftet haben, zusätzliche Schulden zahlen sollen. Im Dezember 2019 hatten knapp 310.000 Unternehmen bereits finanzielle Probleme, also eine schlechte Bonität. Hier sehen wir bereits als einen ersten Indikator ansteigende Fallzahlen.“

Anstieg von 10 Prozent bei den Privatinsolvenzen

Besonders große Angst haben die meisten Verbraucher allerdings weniger vor einer Firmeninsolvenz, sondern natürlich, insbesondere einer Privatinsolvenz. Auch hier hat Crifbürgel allerdings keine positiven Nachrichten. So heißt es: „Aktuell gehen wir von zehn Prozent mehr privaten Insolvenzen in Deutschland aus. Je nachdem wie lange die Maßnahmen noch dauern bzw. wie viele weitere Unternehmen Kurzarbeit anmelden, kann die Zahl auch höher ausfallen.“ Dass es sogar noch schlimmer kommen könnte, begründet ein Sprecher von Crifbürgel wie folgt: „Kurzarbeit und auch die steigenden Zahlen an Arbeitslosen werden dazu führen, dass viele Personen finanziell schlechter dastehen. Summieren sich die Belastungen über Monate auf, folgt erst die Überschuldung und dann die Insolvenz.“

Dauer der Einschränkungen ist entscheidend

Bei den genannten Zahlen handelt es sich zwar nur um Schätzungen, dennoch wird klar, dass die Folgen des Coronavirus für die Menschen in Deutschland gravierend werden. Überschuldung und Privatinsolvenz werden genauso steigen wie Armut. In welchem Umfang dieser Effekt eintreten wird, hängt von der Dauer der Maßnahmen ab. Je länger die Wirtschaft stillsteht und je länger das Hochfahren dauert, desto mehr Menschen werden ihre Lebensgrundlage verlieren.


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