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Zahl der Überschuldeten auch im Jahr 2018 gestiegen

Die Zahl der Überschuldeten ist im letzten Jahr erneut gestiegen – zum fünften Mal in Folge. Was führt dazu, dass immer mehr Menschen Schulden machen?

Tolle Wirtschaftsdaten, eine hohe Beschäftigung und steigende Löhne. Die üblichen Nachrichten lassen eigentlich vermuten, dass Schuldnerberatungen oder auch ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa überhaupt nicht mehr gebraucht werden. Leider sieht die Realität komplett anders aus, denn die Zahl der überschuldeten Verbraucher ist in Deutschland erneut gestiegen. Im fünften Jahr in Folge mussten in Deutschland im letzten Jahr mehr Menschen damit zurechtkommen, dass sie ihre Schulden nicht mehr fristgerecht bedienen können. Die Zahl ist zwar insgesamt gerade einmal um 0,03 Prozent gestiegen, doch damit sind weiterhin mehr als 10 Prozent der Gesamtbevölkerung über 18 Jahren von einer Überschuldung betroffen – insgesamt sind das mehr als 7 Millionen Menschen.

Kein gesundes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben

Die Definition von Überschuldung gehen natürlich auseinander, klar ist allerdings, dass es um ein gesundes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben geht. Genau dieses liegt bei so vielen Verbrauchern in Deutschland allerdings nicht vor, weswegen Schulden weiterhin ein akutes Problem bleiben. Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung bleiben weiterhin sehr relevant und sind für viele Menschen ein Rettungsanker, wenn die Finanzen aus dem Ruder geraten. Manch einer spricht bei einer Überschuldung auch davon, dass Verbraucher über ihren Möglichkeiten gelebt haben. Doch die Realität liegt dazwischen, denn in den meisten Fällen sind auch Schicksalsschläge dafür verantwortlich, dass die Überschuldung auf einmal das Leben bestimmt.

Immer mehr prekäre Fälle mit geringen Schulden

Es klingt ein wenig bizarr, dass die Gesamtzahl der Überschuldeten gestiegen ist, während die Gesamtsumme der Schulden aller Überschuldeten gesunken ist. Doch genau dies war im Jahr 2018 der Fall. Der Grund dafür findet sich in einer Verschiebung bei der Schuldenintensität. Das heißt konkret: Immer mehr Menschen geraten in eine Überschuldung, weil das Missverhältnis zwischen Einkommen und Ausgaben gering ins Negative pendelt. Dies heißt zwar meist, dass das Geld nicht ausreicht, um die üblichen Ausgaben zu begleichen, es aber eben häufig nur um einige Euro im Monat geht. Die Fälle, in denen große Schulden das Leben dominieren und dafür sorgen, dass es kaum noch eine andere Möglichkeit als die Privatinsolvenz gibt, werden dagegen immer weniger. Vielmehr scheint es genau die Mitte der Gesellschaft zu treffen, die auf Grund steigender Miet- und Nebenkosten immer häufiger von finanziellen Problemen betroffen ist.

Immer weniger Menschen schaffen den Absprung

Dazu kommt eine weitere Entwicklung zu denken gibt. Wie Creditreform bekanntgegeben hat – dieses Unternehmen erstellt jedes Jahr die Statistik – schaffen immer weniger Verbraucher den Absprung aus der Überschuldung. Seit dem Jahr 2006 ist die Zahl derjenigen, die über viele Jahre mit Schulden zu kämpfen haben, um insgesamt knapp 20 Prozent gestiegen. Auch ansonsten gibt es Entwicklungen, die zu denken geben. So ist die Zahl der älteren Menschen mit Schulden auch im Jahr 2018 wieder gestiegen – eine Folge der Altersarmut. Dazu kommt, dass die Schulden besonders in einigen Bundesländern immer mehr zu einem Problem werden. Die Rede ist hier von den sogenannten alten Bundesländern – in den neuen Bundesländern sinkt die Zahl der überschuldeten Menschen dagegen immer weiter, auch im Jahr 2018.


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