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Zum Traum sparen

Viele Wünsche können Sie sich mit Geld erfüllen, aber wie sparen Sie am besten Geld an. In diesem Blog stellen wir Ihnen ein Haushaltsbuch vor und ob es besser ist einen Betrag "X" zu sparen oder finanzieren.

Ziele erreichen - Sparen oder Finanzieren?

Haben wir nicht alle Träume und Ziele? Noch schöner ist, wenn man genau weiß, wann man das Ziel erreicht hat. Wir schauen uns zusammen an, wie Sie zu Ihrem Ziel sparen oder ob Sie besser finanzieren sollten.

Aller Anfang fällt schwer

Das A und O beim Sparen ist damit anzufangen. Viele Menschen haben kein Gefühl für Wertpapier oder wissen nicht wieviel Geld ihnen im Monat zur Verfügung steht. Am besten nehmen wir ein Beispiel. Wenn Sie in einem Jahr eine Reise nach Japan machen wollen, dann müssen Sie das nötige "Kleingeld" ansparen. Eine Reise sollten Sie, wenn möglich, nie finanzieren.

In unserem Beispiel würde eine Japan-Reise ungefähr 3.000 Euro kosten. Das ist eine starke Stange Geld - aber nicht unerreichbar. Jetzt setzen Sie sich eine Zeit: Wann wollen Sie dieses Ziel erreichen?

Wir wollen unser Ziel in einem Jahr erreichen. Den ersten Schritt haben wir somit schon erledigt. Ich habe mein Ziel, den Zeitraum und damit den Sparbetrag festgelegt.

Der aktuelle Vorteil: Durch die Corona-Krise kann man nicht viel unternehmen und kommt leider auch wenig raus. Im Umkehrschluss heißt das aber auch mehr Geld im Portemonnaie. (Außer man bestellt den ganzen Tag irgendwas auf Onlineplattformen.)

Anlagetipp: Wenn Sie auf ein Ziel in so kurzer Zeit sparen, lohnt sich ein Fond oder ETF nicht. Also legen Sie im besten Fall ein Sparkonto oder Tagesgeldkonto an und besparen Sie dieses – auch wenn es keine Zinsen gibt. Sie wollen wissen, welche Anlagen zu Ihnen passen?

Ausgangspunkt: Wir wollen 3.000 Euro in 52 Wochen (also einem Jahr) sparen. In 52 Wochen müsste ich pro Woche ca. 57,70 Euro zur Seite legen (3000 €:52 Wochen).

Wenn wir davon ausgehen, dass jeder Monat 4 Wochen hat, würde das bedeuten, dass wir im Monat 230,80 Euro (57,70x4) anlegen müssen. Für viele wird diese Summe nicht möglich sein, aber geben Sie die Hoffnung nicht auf. Sie können den Zeitraum einfach verlängern oder Sie stecken Ihre Ziele kleiner. Aber wieviel Geld haben Sie im Monat zur Verfügung?

Wie behalten wir den Überblick über die Finanzen? Eine Möglichkeit ist das kostenlose Kakebo – digitales Haushaltsbuch in einer Excel-Tabelle vom Onlinekonto. Die Anleitung müssen Sie nicht lesen, denn alternativ gibt es hierfür auch ein YouTube-Video.

Wie benutze ich das Kakebo richtig?

Die größte Hürde heißt „Faulheit“. „Jetzt muss ich wieder die Tabelle öffnen und alles eintragen etc.“ Aber denken Sie daran, dass Sie entscheiden, ob es Ihnen hilft und ob es die Mühe wert ist."

Checken Sie sich selbst

Schaffen Sie Ordnung in Ihren Finanzen. Viele Menschen wollen sich nicht mit Finanzen befassen, denn Sie haben keinen Zugang dazu. Bevor Sie an das Sparen und andere „große Projekte“ denken, schaffen Sie sich einen Überblick über Ihr Geld. Ein besonderes Augenmerk sollten Sie hierbei auf die Ausgaben legen. Besitzen Sie noch gewisse Service oder haben Sie noch ein Abo laufen, welches Sie gar nicht mehr brauchen oder nutzen?

Lassen Sie Ihre Finanzen nicht nebenherlaufen. Sonst kann es passieren, dass Sie nicht herausfinden, was Sie sich eigentlich leisten könnten. (oder unnötig ist)

Viele Verbraucher können jetzt Ihre Rechnung bezahlen, aber ob es auf Dauer so bleibt, können viele nicht einschätzen. Gerade in Zeiten von Corona wissen viele Menschen nicht wie es weitergehen soll. Oft herrscht hier großes Chaos im Kopf und eine gute Portion Sorge. Damit Sie diesem Problem „Herr“ werden, empfiehlt es sich ein Haushaltsbuch zu führen (wie bereits oben erwähnt). Das kann für viele Aha-Momente sorgen. Danach ist der Weg für größere Finanzsprünge geebnet.
Jetzt führen Sie ein Haushaltsbuch oder haben Ihre Finanzen im Überblick. Sie wissen wieviel Geld im Monat übrig bleibt und welche monatlichen Kosten vom Konto abgehen.

Eine Möglichkeit Ihr Geld im Griff zu haben, ist die Einteilung in „drei Töpfe“. Sie können hierfür auch beispielsweise Konten anlegen.

Ihr Jetzt und Hier-Konto

Onlinekonto - kleiner - Karte und Smartphone

Auf dem ersten Konto sammeln Sie das Geld, welches für Ihren Lebensunterhalt benötigen. Das heißt, von diesem Geld werden Lebensmittel, Wohnen und Freizeit abgedeckt. Dieser Topf ist der größte und sollte im besten Fall Ihr laufendes Konto sein.

Das eiserne Reserve-Konto bzw. der Wunscherfüller

Das zweite Konto ist für Bildung von Rücklagen. Viele Schicksalsschläge kündigen sich nicht an, sondern stehen auf einmal vor der Tür. Waschmaschine kaputt, Auto muss in die Werkstatt usw. Auf einem Sparkonto lagern Sie Ihren finanziellen Puffer, um jederzeit mittelfristige Anschaffung nicht finanzieren zu müssen. Dafür können Sie monatlich einen Betrag zur Seite legen – Sie werden sich später darüber freuen.

Der Vorsorge-Block

Der letzte Teil ist ein regelmäßiger Sparanteil für ein langfristiges Ziel. Wie oft hören wir, dass die gesetzliche Rente zum Leben nicht reichen wird. Sorgen Sie für das Alter vor oder besparen Sie einen Bausparer für eine Sanierung an Ihrem Haus.

Wichtig ist:

  1. Trennen Sie die Töpfe klar voneinander. Wenn auf dem Konto nichts mehr ist, dann buchen Sie nicht sofort etwas vom Sparkonto runter. Denn so geben Sie sich selbst das Zeichen: „Es ist noch Geld auf dem Konto – zum Ausgeben.“
  2. Wenn Sie sich ein Ziel setzen, dann wird Ihnen das Sparen noch leichter fallen. Sagen wir, Sie wollen sich einen neuen Fernseher leisten - Dann wissen Sie, warum Sie sparen.
  3. Richten Sie einen Dauerauftrag ein, damit ein Teil des Geldes direkt auf das Sparkonto und ein Teil in andere Anlagen fließt.
    Tipp: Wenn Sie genau wissen, was Sie wollen, dann schreiben Sie die Summe auf und rechnen Sie sich den monatlichen Sparbetrag aus.
  4. Halten Sie eine Reserve auf Ihrem Konto. Dazu können Sie beispielsweise am Monatsende den Restbetrag auf das Sparkonto abschöpfen.
    • Kurze Erklärung zum Abschöpfungsauftrag: Sie legen einen Betrag fest. Beispielsweise 1.000 Euro. Wenn am Monatsende noch 1.235 Euro auf dem Girokonto liegen, dann wird der Betrag (235 Euro) abgeschöpft, damit nur die 1.000 Euro auf dem Konto bleiben.

Ist es besser das Geld anzusparen oder zu finanzieren?

Unser Leben ändert sich immer wieder und häufig sind die Änderungen mit neuen Anschaffungen verbunden - ein eigenes Auto, ein neues Kinderzimmer, eine mehrwöchentliche Urlaubsreise oder ein Eigenheim. Diese Dinge lassen sich nicht einfach aus dem Portemonnaie bezahlen. Viele Menschen nehmen dann einen Kredit auf und Andere nehmen ihr erspartes, aber was macht mehr Sinn?

Wer ein Ziel hat – braucht einen Plan

Wenn Sie eine große Anschaffung machen und diese Entscheidung nur aus dem Bauch heraus treffen, dann kann es gefährlich werden. Aber warum?

Wahrscheinlich wollen Sie gerade Geld ausgeben, was Sie nicht haben oder wollen sich Dinge anschaffen, die Sie nicht wirklich brauchen. (Oder beides.)
Wenn mir Dinge wirklich wichtig sind, dann muss ich diese einplanen. Wenn Ihnen zum Beispiel wichtig ist, einmal im Jahr in den Urlaub ans Mittelmeer zu reisen, dann planen Sie den Betrag bereits ein. Sie wissen ich muss im Monat 100 Euro zur Seite legen, damit ich für 1.200 Euro in den Urlaub reisen kann.

Das was Sie glücklich macht und Ihnen wichtig ist, sollten Sie beschützen. Damit tuen Sie sich den größten Gefallen.
Daher sollten Sie sich konsequent an Ihre Sparpläne halten. Das muss sich nicht um eine Reise handeln. Für jeden Menschen ist etwas anderes wichtig. Aber seien Sie ehrlich zu sich: Ist mir dieses Ziel bzw. dieser Wunsch so wichtig, dass ich auf andere Sachen verzichte? Ja? Dann schaffen Sie es, Ihr Sparziel zu erreichen und werden auch Spaß daran haben, sich weitere und höhere Wünsche/Ziele zu stecken.

Warum stellen wir uns ein Ziel oder einen Wunsch vor? Wir wandeln uns damit die vielen Zahlen und Fakten um, in etwas was für uns einen emotionalen Wert hat. So fällt es vielen leichter, sich mit dem Thema Finanzen zu befassen.
Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Vielleicht besitzen Sie in Ihrer Familie zwei Autos, aber würden nur eins brauchen. Man besitzt es nur aus emotionalen Gründen. Wenn Sie eine Alternative finden, können Sie viel Geld sparen.

Sparen oder Kredit?

adeolu-eletu unsplash

Überlegen Sie sich ganz genau, wenn Sie sich etwas Großes anschaffen und welche Konsequenzen das haben kann. Wenn Sie ein Haus kaufen wollen, dann kommt nicht nur der Hauspreis und die Grundstücksteuer auf Sie zu. Sie werden für den Müll bezahlen müssen, den Strom, das Wasser usw.

Stellen Sie sich selbst die Fragen:

  • Wo liegt mein zukünftiges Ziel? Wo will ich hin?
  • Was möchte ich besitzen?
  • Was würde das für mich (und meine Familie) bedeuten?
  • Was brauche ich dafür?
  • Ist es mir das Wert?

Bekommen Sie ein Feeling für die Sache. Setzen Sie sich zum Beispiel in Ihr Traumauto und machen Sie eine Probefahrt. Und? Wie relevant ist nun Ihr Wunsch? Konnten Sie Ihre Motivation steigern oder haben Sie gemerkt – vielleicht brauche ich doch etwas anderes. Ein anderes Beispiel ist die Besichtigung Ihres Traumhauses oder das Sitzen auf dem neuen Lieblingssessel der Einrichtung.

Sie können sich die meisten Wünsche realisierbar machen – es kommt nur auf die Zeit an.

Spartipp: Wenn Sie sparen, wird dadurch die Summe immer größer. Sie werden merken, dass Sie zusätzlich motiviert werden. Denn das haben Sie geschafft!

Natürlich können Sie viele Sachen nicht ansparen. Es macht Sinn einen Betrag X für den Hausbau zu finanzieren. Aber es schadet auch nicht eine Absicherung in der Hinterhand zu haben. Sie können auch Ihr Angespartes als Eigenkapital benutzen und nur einen Teil finanzieren. Sie vermeiden damit einen Impulskauf, weil Ihnen vorgehalten wird, wie lange Sie dafür bereits gespart haben. Sie sparen sich unteranderem Zinsen und wenn Sie Zweifeln – dann lassen Sie es. Halbherzige Entscheidungen bringen Sie nicht weiter.

Fazit

Finden Sie Ihre Lösung, um sich und Ihre Finanzen in den Griff zu bekommen. Wenn Sie zum Beispiel beim Einkaufen ein schlechtes Gewissen bekommen, weil Sie nicht wissen, ob Sie wieder in dem Dispo-Kredit von Ihrem Girokonto reinrutschen, dann machen Sie sich eine Einkaufliste und halten Sie sich daran. Denken Sie daran, dass jeder Mensch anders ist und nehmen Sie die Tipps aus diesem Blog, welche für Sie möglich und hilfreich sind.
So können Sie entspanntes Einkaufen und haben selbst ein besseres Gefühl.

Kurz und knapp:

  1. Überblick verschaffen (Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen)
  2. Richten Sie die drei Konten oder Töpfe ein. (Ihr Jetzt und Hier-Konto; Das eiserne Reserve-Konto bzw. der Wunscherfüller und Der Vorsorge-Block)
  3. Geben Sie Ihre Daueraufträge oder -lastschriften auf
  4. Im besten Fall denken Sie am Ende einfach: „Jo, das passt und ich fühle mich wohl.“

Viel Spaß und Erfolg beim erreichen Ihrer Ziele.


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