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15.10.2015

Zwei Jahre auf Bewährung für Marihuana-Plantage in der Garage

Die Privatinsolvenz treibt Menschen zu zweifelhaften Taten. Während viele auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, um sich finanziell zu sanieren, versuchen andere es mit kriminellen Taten. So ein 40-Jähriger in Papenburg. Er hatte in seiner Garage eine Plantage für Marihuana-Pflanzen eröffnet. Insgesamt 100 Töpfe hatte der Mann dort platziert – und teilweise bereits geerntet. Manche Straftaten sind auch ein wenig verrückt. Ein 40-Jähriger aus Papenburg etwa ist von einem Gericht in der Gegend zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Laut Angaben der Osnabrücker Zeitung hatte der Mann mit finanziellen Problemen zu kämpfen und war zudem erkrankt. In einem Fall wie dem diesen sollte man sich Hilfe suchen, etwa bei einer Schuldnerberatung oder mit einem Produkt wie dem Online-Konto ohne Schufa. Der 40-Jährige allerdings entscheid sich für einen eigenen Weg. Er machte sich auf den Weg ins benachbarte Holland und kaufte Setzlinge für Marihuana Pflanzen ein. Bei der ersten Überfahrt ging noch alles gut, sodass der Mann eine Plantage von 100 Pflanzen aufbauen konnte.

Marihuana in der eigenen Garage

© Lori Martin | Dreamstime Stock Photos

Anstatt auf ein Online-Konto ohne Schufa zu setzen, sah die finanzielle Sanierung des 40-Jährigen es vor, jede Menge Geld mit dem Anbau von Marihuana Pflanzen zu verdienen. Doch bevor er seine eigenen Finanzen aufbessern konnte, kam ihm die Polizei auf die Spur. Sie erwischte ihn zuerst dabei, wie er weitere Setzlinge aus den Niederlanden nach Deutschland bringen wollte und fand dann bei einer Hausdurchsuchung auch seine Plantage. Dort hatte der Mann nicht nur 100 Pflanzen, sondern auch 2,2 Kilogramm bereits geerntetes Marihuana, das der 40-Jährige bereits hätte verkaufen können. Für diesen Besitz wurde der Mann noch an Ort und Stelle festgenommen.

Marihuana nicht verkauft

Was vor Gericht allerdings für den 40-Jährigen Papenburger spricht, ist der Fakt, dass er bislang keinen Cent mit seiner Plantage verdient hat. Auch wenn er bereits 2,2 Kilogramm hätte verkaufen können, ist er bislang nicht zum Drogenhändler geworden. Die Behauptung, dass das Marihuana überhaupt nicht marktfähig gewesen wäre, erwies sich dagegen als falsch. Mit den Pflanzen hätte man gutes Geld verdienen können. Der 40-Jährige hätte möglicherweise seine nach einer Privatinsolvenz gebeutelten Finanzen wieder in den Griff bekommen. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen, was wieder zeigt, wie viel sinnvoller es ist, auf ein Produkte wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen. Für den Papenburger stand am Ende sogar ein Verlust von 2.000 Euro – dem Einkaufspreis für die Setzlinge. Sein gesamter Bestand an Pflanzen wurde vernichtet.

Geständnis und gemäßigte Strafe

Während die finanziellen Probleme bleiben, muss sich der 40-Jährige zumindest keine Gedanken darüber machen, die nächsten Jahre im Gefängnis zu verbringen. Sein umfassendes Geständnis und die Erklärung der Beweggründe – seiner Krankheit und der schwierigen finanziellen Situation – werteten die Richter als mildernde Umstände. Auch der Fakt, dass er bislang weder Marihuana konsumiert habe noch welches weiterverkauft habe, sprach gegen einen Freiheitsentzug. Das Urteil von 24 Monaten auf Bewährung erscheint da durchaus fair. Dennoch wäre ein Online-Konto ohne Schufa zweifelsfrei eine bessere Alternative gewesen. So wäre der Mann straffrei geblieben und hätte seine Finanzen in der verstrichenen Zeit bereits sanieren können.

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